Erfahrungen und Bewertungen

Wie Mandanten und Kandidaten mit uns arbeiten

Bewertungen mit Quelle und Link, und die Antworten auf die Fragen, die im Erstgespräch fast immer kommen. Auch auf die unbequemen.

Bewertungen

Unsere Bewertungen stehen dort, wo Sie sie unabhängig nachlesen können. Wir schreiben dazu, wie viele davon die Höchstnote haben, weil ein Durchschnitt allein wenig aussagt, und wir nennen den Stand, weil eine Zahl ohne Datum wenig wert ist.

Google · Stand 30.08.2026

4,9 von 5

25 von 26 Bewertungen mit der Höchstnote. Bewertungen von Mandanten und Kandidaten im Google-Unternehmensprofil.

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kununu · Stand 01.09.2026

5,0 von 5

2 Bewertungen. Bewertungen von Bewerbern und Mitarbeitern, unabhängig erhoben.

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Was Unternehmen fragen, bevor sie beauftragen

Diese Fragen kommen im Erstgespräch fast immer. Hier stehen sie so beantwortet, wie wir sie am Telefon beantworten würden.

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Finanzbuchhalter und einem Bilanzbuchhalter wirklich?

Ja, und wir fragen im Briefing danach, weil in dieser Unterscheidung die meisten Fehlbesetzungen im Rechnungswesen entstehen. Ein Finanzbuchhalter bucht laufende Geschäftsvorfälle sicher. Ein Bilanzbuchhalter verantwortet den Abschluss, kennt Bewertungsfragen, Rückstellungen und Abgrenzungen und steht dem Wirtschaftsprüfer Rede und Antwort.

Wir fragen weiter: welches ERP, wie viele Gesellschaften, HGB oder IFRS, wer baut heute den Abschluss zusammen, wie lange dauert Ihr Monatsabschluss und woran hängt es. Diese Fragen stellt ein Generalist nicht, weil er die Antworten nicht auswerten könnte.

Verstehen Sie, was in unserer Abteilung tatsächlich los ist?

Wir kennen die Stelle, an der es weh tut, meistens bevor Sie sie beschreiben. Eine Buchhaltung, in der eine Person seit fünfzehn Jahren das Hauptbuch führt und nichts dokumentiert ist. Ein Controlling, das laut Stellenbeschreibung gestaltet und in Wahrheit zwei Wochen im Monat Berichte zusammenbaut. Ein Team, das den dritten Abschluss in Folge mit Überstunden gerettet hat und in dem die nächste Kündigung schon geschrieben ist.

Das prägt die Suche. Wir sagen einem Kandidaten offen, dass er in ein Team kommt, das gerade unterbesetzt ist, weil er es in Woche zwei ohnehin merkt. Wer es vorher weiß und trotzdem kommt, bleibt. Wer es hinterher erfährt, geht in der Probezeit.

Wir sind kein Konzern. Passt eine Personalberatung überhaupt zu unserer Größe?

Die Größe ist genau der Punkt, an dem wir ansetzen. Ein Haus mit 80 Mitarbeitern hat andere Probleme als eines mit 800, und beide haben andere als eine Konzerntochter. Bei 80 verantwortet eine Person Hauptbuch, Anlagen und Abschluss und berichtet direkt an die Geschäftsführung. Bei 800 gibt es Arbeitsteilung, Vertretungsregelungen und eine echte Berichtsebene dazwischen.

Wer diesen Unterschied nicht mitdenkt, stellt einen Konzernkandidaten in einen Mittelständler und wundert sich, dass er nach vier Monaten geht. Wir fragen deshalb nach Ihrer Größe, Ihrer Struktur und Ihrer Entscheidungskultur, bevor wir den ersten Kandidaten ansprechen.

Wer bearbeitet mein Mandat konkret?

Muhammed Ali Erkan, mit über 10 Jahren im Recruiting für Finanz- und Rechnungswesen, davon mehrere Jahre bei einem der größten Personaldienstleister Deutschlands, zuletzt als Teamleiter. Er führt das Briefing, er spricht die Kandidaten an, er sitzt im Vorgespräch.

In vielen Häusern verkauft ein erfahrener Berater und ein Consultant im zweiten Jahr arbeitet danach. Sie merken das an den Fragen, die im Briefing nicht gestellt werden, und an Profilen, bei denen jemand die Begriffe aus Ihrer Stellenbeschreibung wiedererkannt und nicht verstanden hat. Bei uns ist der Berater im Erstgespräch derselbe wie der im letzten Telefonat vor der Unterschrift.

Bekomme ich am Ende doch wieder zwanzig Lebensläufe?

Wir sprechen viele an und stellen wenige vor. Die Vorauswahl ist unsere Arbeit, nicht Ihre. Möglich ist das, weil wir maximal sieben Mandate gleichzeitig betreuen. Wer dreißig Suchen parallel führt, kann gar nicht anders, als die Auswahl an den Kunden weiterzureichen.

Was Sie bekommen: wenige Profile mit einer schriftlichen Einschätzung, wo jemand stark ist und wo nicht. Hat ein Kandidat eine Lücke, steht sie in der Vorstellung. Das kostet uns gelegentlich eine Vorstellung und Ihnen erspart es eine Probezeit.

Unsere Kandidaten springen im Prozess ab. Können Sie daran etwas ändern?

Meistens ja, und das ist der Teil unserer Arbeit, den Auftraggeber am wenigsten erwarten. Wir schauen uns Ihren Ablauf an: Wie viele Tage vergehen zwischen Eingang und Einladung, wie viele Gesprächsrunden gibt es, wer sitzt wann mit am Tisch, wann kommt das Angebot, in welcher Form kommt es. Gute Leute im Rechnungswesen sind im Rheinland selten länger als zwei Wochen im Markt. Vier Runden über sechs Wochen verlieren sie, unabhängig davon, wie gut Ihr Angebot ist.

Häufig reicht wenig: die zweite und dritte Runde zusammenlegen, das Fachgespräch nach vorne ziehen, die Zusage telefonisch geben statt sie zu schreiben. Wir sagen Ihnen das vor der Suche, nicht als Erklärung danach.

Was passiert, wenn der Kandidat in der Probezeit wieder geht?

Dann suchen wir nach. Die Nachbesetzungsregelung steht schriftlich im Angebot, bevor Sie beauftragen. Wichtiger ist, wie oft der Fall eintritt.

Der häufigste Grund für einen Abbruch ist eine Erwartung, die im Prozess nie ausgesprochen wurde. Deshalb sprechen wir mit Ihnen über den Vorgesetzten, über den Führungsstil und darüber, was in den ersten hundert Tagen tatsächlich passieren soll. Und wir sagen dem Kandidaten dasselbe, auch wenn es unbequem ist.

Warum HIREOS und nicht ein großer Anbieter?

Große Häuser haben mehr Kandidaten in der Datenbank und mehr Berater. Was sie nicht haben, ist Zeit pro Mandat und Beständigkeit in der Betreuung. In einer Boutique bleibt Ihr Ansprechpartner derselbe, über Jahre und über mehrere Suchen hinweg. Er kennt danach Ihr Haus, Ihre Abschlussthemen und die Menschen in Ihrer Abteilung, ohne dass Sie es jedes Mal neu erklären.

Wenn Sie fünfzehn Positionen gleichzeitig besetzen oder bundesweit über alle Fachbereiche suchen, sind Sie bei einem großen Anbieter besser aufgehoben. Das sagen wir im Erstgespräch, statt das Mandat anzunehmen und daran zu scheitern. Unser Feld ist die einzelne, schwierige Position im Rechnungswesen im Raum Köln, Bonn und Düsseldorf.

Brauchen wir zusätzlich noch andere Dienstleister?

Für das Rechnungswesen nicht. Anforderungsprofil, Marktbild, Gehaltseinordnung, Ansprache, Vorauswahl, Begleitung durch die Gespräche, Vertragsverhandlung und die ersten Wochen nach dem Start laufen über einen Ansprechpartner.

Wenn eine Aufgabe außerhalb unseres Feldes liegt, sagen wir das und nennen Ihnen, wenn möglich, jemanden, der es besser kann. Was wir nicht tun: ein Mandat annehmen, um es dann zu verwalten.

Erfolgsbasiert klingt gut, aber wird eine Suche ohne Vorkasse ernsthaft bearbeitet?

Die Frage ist berechtigt, denn bei dreißig Mandaten ohne Vorkasse gewinnt die einfachste Suche. Unsere Antwort ist die Mandatsgrenze: maximal sieben gleichzeitig. Was wir annehmen, bearbeiten wir.

Bei Positionen, die erfahrungsgemäß lange laufen, bei sehr seltenen Profilen und bei vertraulichen Suchen empfehlen wir von uns aus einen Retainer. Das Honorar fällt dann in drei Raten an: bei Mandatsbeginn, bei Vorstellung der ersten qualifizierten Kandidaten und bei Vertragsunterzeichnung. Dafür bearbeiten wir die Suche priorisiert und exklusiv.

Wir haben selbst gesucht und nichts Passendes gefunden. Was machen Sie anders?

Wir sprechen die Leute an, die nicht suchen. Ein guter Bilanzbuchhalter oder Controller sitzt in einer festen Position, ist zufrieden genug zum Bleiben und offen genug für ein gutes Gespräch. Über eine Stellenanzeige erreichen Sie ihn nicht, weil er keine liest.

Der zweite Unterschied liegt im Zuschnitt. Viele Suchen scheitern an der Geografie. Wer für eine Stelle in Gummersbach in Köln sucht, sucht am Markt vorbei, und wer für eine Stelle in Hürth nur in Hürth sucht, macht den Pool ohne Not klein.

Was kostet das, und wann wird es fällig?

Das Honorar ist ein Prozentsatz auf das Brutto-Jahresgehalt der besetzten Position und wird bei der erfolgsbasierten Zusammenarbeit ausschließlich fällig, wenn tatsächlich eingestellt wird. Vorabkosten entstehen nicht, auch nicht für Recherche, Ansprache oder Gespräche.

Den konkreten Satz nennen wir im Erstgespräch, weil er von Position, Schwierigkeit und Modell abhängt. Wir nennen ihn vollständig und schriftlich, bevor Sie sich entscheiden.

Wie lange dauert eine Besetzung realistisch?

Erste vorgeprüfte Profile in der Regel wenige Tage nach dem Briefing. Bis zur Unterschrift vergehen im Durchschnitt rund 21 Tage. Wie schnell es tatsächlich geht, entscheidet überwiegend Ihr Entscheidungstempo.

Wer innerhalb von zehn Tagen zum Gespräch einlädt, besetzt spürbar schneller. Wenn wir sehen, dass Ihr Prozess der Engpass ist, sagen wir das. Ein Mandat, das an vier Gesprächsrunden über acht Wochen scheitert, kostet uns beide Zeit.

Was Kandidaten fragen

Wer sich bei einer Personalberatung meldet, hat meistens schon eine schlechte Erfahrung gemacht. Diese Fragen kommen deshalb regelmäßig, und sie sind berechtigt.

Suchen Sie eine Stelle für mich, oder einen Menschen für eine Stelle?

Wir fangen bei Ihnen an. Im ersten Gespräch geht es zwanzig bis dreißig Minuten um Ihre Situation: was Sie können, was Sie nicht mehr wollen, wie Ihr Tag aussehen soll, wie weit Sie fahren, was Ihnen ein Wechsel bringen muss, damit er sich lohnt. Erst danach schauen wir, welches Unternehmen dazu passt.

Der Unterschied wird an der Absage sichtbar. Wenn wir eine offene Stelle haben, zu der Sie fachlich passen und menschlich nicht, schlagen wir sie Ihnen nicht vor. Eine Vermittlung, die nach acht Monaten auseinandergeht, hilft niemandem.

Warum fragen Sie so viel danach, was bei meinem letzten Arbeitgeber nicht lief?

Weil dort steht, worauf es beim nächsten ankommt. Wer gegangen ist, weil ihm im Abschluss niemand den Rücken freigehalten hat, braucht kein höheres Gehalt, sondern einen anderen Vorgesetzten. Wer gegangen ist, weil er drei Jahre lang dieselben Berichte gebaut hat, braucht ein Haus, in dem Controlling tatsächlich gestaltet.

Wir fragen deshalb konkret: Was hat Sie zuletzt geärgert, was hat gefehlt, was war der Moment, in dem Sie zum ersten Mal an einen Wechsel gedacht haben. Diese Antworten prüfen wir beim Unternehmen nach, bevor wir Sie vorstellen.

Kostet mich das etwas?

Nein, in keiner Phase. Das Honorar zahlt das einstellende Unternehmen. Es gibt keine Gebühr, keine Provision und keinen Vertrag, den Sie unterschreiben müssten, um mit uns zu sprechen.

Das gilt auch für ein Gespräch, aus dem keine Vermittlung wird. Wenn Sie wissen wollen, wo Ihr Gehalt im Markt steht, ob eine Weiterbildung sich für Ihren Weg lohnt oder wie Sie einen Wechsel von der Kanzlei ins Unternehmen aufbauen, sagen wir Ihnen das. Auch dann, wenn wir gerade nichts für Sie haben.

Werden meine Unterlagen herumgeschickt?

Nein. Ihr Profil geht an kein Unternehmen ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung für genau dieses Unternehmen. Wir nennen Ihnen vorher den Namen, die Position, das Team und den Vorgesetzten, und Sie entscheiden.

Blindvorstellungen sind in unserem Feld ohnehin sinnlos. Liegt Ihr Profil bei einem Haus, das Sie nicht wollten, haben wir einen Kandidaten verloren und einen Mandanten verärgert.

Erfährt mein jetziger Arbeitgeber davon?

Von uns nicht. Wir rufen nicht in Ihrer Firma an, sprechen nicht mit Kollegen und nennen Ihren Namen erst, wenn Sie einer Vorstellung zugestimmt haben. Gespräche legen wir auf Wunsch außerhalb Ihrer Arbeitszeit.

Im Bergischen Land und im Oberbergischen ist das besonders wichtig, weil sich die Häuser dort untereinander kennen. Ausschreibungen laufen in diesen Regionen grundsätzlich anonym.

Sagen Sie mir ehrlich, wenn ich nicht passe, oder schicken Sie mich trotzdem hin?

Wir sagen es. Das ist keine Freundlichkeit, sondern Eigeninteresse: Ein Kandidat, den wir gegen unsere Einschätzung vorstellen, fällt im Fachgespräch durch, und das kostet uns die Glaubwürdigkeit beim Mandanten.

Dasselbe gilt für das Gehalt. Ist Ihre Vorstellung im Markt nicht durchsetzbar, hören Sie das von uns, bevor Sie ins Gespräch gehen. Und wenn wir sehen, dass Ihnen für den nächsten Schritt eine Erfahrung fehlt, sagen wir Ihnen, welche.

Melden Sie sich wieder, oder war das ein Gespräch ins Leere?

Wir melden uns, auch mit einer Absage. Das ist der Punkt, an dem Personalberatung für Kandidaten meistens unangenehm wird.

Haben wir gerade nichts Passendes, sagen wir das und melden uns bei der nächsten geeigneten Position. Kommen Sie für eine konkrete Stelle nicht in Frage, sagen wir warum, damit Sie etwas davon haben.

Sie machen nur Rechnungswesen. Ist das nicht zu eng?

Für Sie ist es genau richtig, wenn Sie in diesem Feld arbeiten. Wir wissen, was ein Monatsabschluss unter Zeitdruck bedeutet, was der Unterschied zwischen SAP FI und einem gewachsenen Mittelstands-ERP im Alltag ausmacht und warum ein Wechsel von der Kanzlei ins Unternehmen mehr ist als ein Arbeitgeberwechsel.

Wollen Sie aus dem Rechnungswesen heraus, sind wir die falschen Ansprechpartner. Auch das sagen wir im ersten Gespräch.

Sie haben selbst mit uns gearbeitet

Dann freuen wir uns über eine Bewertung bei Google, als Unternehmen wie als Kandidat. Auch über eine kritische. Eine Seite, auf der ausschließlich Fünf-Sterne-Texte stehen, glaubt ohnehin niemand, und aus der kritischen können wir etwas ändern.

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