Position

Steuerreferent finden in Köln, Bonn und Düsseldorf

Der Steuerreferent ist im Mittelstand meist die erste eigene Steuerstelle im Haus.

HIREOS besetzt Positionen für Steuerreferenten in mittelständischen Unternehmen und Familienunternehmen in Köln, Bonn und Düsseldorf. Der Steuerreferent ist der interne Ansprechpartner für steuerliche Themen, führt die Abstimmung mit der externen Beratung und arbeitet eng mit Buchhaltung und Controlling zusammen. Die Gehaltsspanne liegt im Raum Köln bei 58.000 bis 78.000 Euro brutto pro Jahr. Darüber folgen der Tax Manager mit 72.000 bis 98.000 Euro und der Leiter Steuern mit 95.000 bis 130.000 Euro.

Die erste eigene Steuerstelle im Mittelstand

Im Konzern ist der Steuerreferent Teil einer Abteilung mit klarer Arbeitsteilung. Im Mittelstand ist er häufig die einzige Person im Haus, die dieses Thema hauptamtlich verantwortet. Er berichtet an den Leiter Finanzen oder direkt an die kaufmännische Leitung und hat keinen Kollegen, mit dem er sich abstimmen könnte.

Das verändert das Anforderungsprofil grundlegend. Gefragt ist Breite statt Tiefe: laufende Themen sauber halten, Unterlagen aufbereiten, Prüfungen begleiten, interne Fragen beantworten und dabei erkennen, wann ein Thema nach außen gehört. Wer aus einem großen Haus kommt und dort nur einen Ausschnitt verantwortet hat, tut sich mit dieser Breite manchmal schwer.

Der zweite Unterschied liegt in der Nähe zur Entscheidung. Der Steuerreferent im Mittelstand sitzt zwei Türen von der Geschäftsführung entfernt. Er muss seine Themen so erklären können, dass ein Kaufmann ohne Fachhintergrund danach entscheiden kann. Fachliche Sicherheit allein reicht dafür nicht.

Wo der Steuerreferent aufhört und der Tax Manager anfängt

Der Steuerreferent verantwortet das laufende Geschäft in seinem Bereich. Er arbeitet zu, hält die Themen sauber und ist Ansprechpartner nach innen und nach außen. Er gestaltet in der Regel nicht die Struktur, in der er arbeitet.

Der Tax Manager verantwortet zusätzlich die Steuerung: Er entscheidet über Prozesse, führt oft eine kleine Mannschaft oder die Schnittstelle zu mehreren Gesellschaften und ist mit 72.000 bis 98.000 Euro entsprechend eingeordnet. Der Leiter Steuern liegt mit 95.000 bis 130.000 Euro noch darüber und trägt volle Bereichsverantwortung mit eigener Berichtslinie.

Für die Ausschreibung ist diese Abgrenzung wichtiger als der Titel. Viele Häuser schreiben Tax Manager aus, meinen aber die Aufgaben eines Steuerreferenten. Das kostet Bewerbungen von den Kandidaten, die gepasst hätten, und zieht Kandidaten an, die nach sechs Monaten wieder gehen, weil die Rolle kleiner ist als angekündigt.

Warum diese Stelle im Mittelstand oft zu spät geschaffen wird

Solange ein Unternehmen überschaubar ist, geht alles an die Kanzlei. Das funktioniert und ist über Jahre die richtige Entscheidung. Der Punkt, an dem es kippt, wird selten bemerkt: Die Rückfragen häufen sich, die Buchhaltung sammelt Themen, die niemand entscheidet, und der Leiter Finanzen verbringt einen wachsenden Teil seiner Woche mit Abstimmung nach außen.

Meist entsteht die Stelle dann aus einem Anlass heraus, etwa einer Prüfung oder einem Wachstumsschritt, und muss schnell besetzt werden. Schnell und passgenau schließen sich in diesem Markt aber weitgehend aus. Wer die Rolle ein Jahr früher schafft, sucht in Ruhe und zahlt am Ende weniger.

Die Alternative ist keine Entweder-oder-Frage. Die externe Beratung bleibt, ihre Rolle verschiebt sich nur: von der laufenden Bearbeitung hin zur Beurteilung der Sonderfälle. Genau diese Verschiebung sollten Sie vor der Ausschreibung intern klären, sonst ist unklar, was die neue Stelle eigentlich abdeckt.

Warum Kandidaten aus der Kanzlei gut passen und woran Besetzungen scheitern

Ein großer Teil der Kandidaten für diese Rolle kommt aus der Kanzlei oder aus der Beratung. Das passt aus zwei Gründen. Erstens sind sie es gewohnt, mehrere Themen parallel zu halten und selbst zu entscheiden, was Priorität hat. Zweitens kennen sie die andere Seite des Tisches und können die Zusammenarbeit mit Ihrer Beratung entsprechend führen.

Was Sie einplanen sollten, ist die Umstellung: von vielen Mandanten auf ein Haus, von der Bearbeitung auf die interne Abstimmung. Wer diesen Schritt bewusst geht, bleibt lange. Wer ihn nur macht, um die Arbeitszeiten zu ändern, ist nach kurzer Zeit unterfordert.

Selbst besetzen ist möglich, die Passung entscheidet. Branche, ERP-System, Größe des Hauses und Struktur des Teams bestimmen, ob jemand ankommt. Ein Steuerreferent aus einem Konzern mit klarer Arbeitsteilung ist in einem Familienunternehmen selten glücklich, in dem er alles selbst anfassen muss. HIREOS arbeitet ausschließlich für Mittelstand und Familienunternehmen im Rheinland und prüft genau daran.

Typische Aufgaben

  • Interner Ansprechpartner für steuerliche Fragestellungen aus allen Fachbereichen
  • Aufbereitung und Abstimmung der Unterlagen für die externe Beratung
  • Zuarbeit zu Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen aus steuerlicher Sicht
  • Begleitung von Prüfungen und Koordination der angeforderten Unterlagen
  • Abstimmung mit Buchhaltung, Controlling und den operativen Einheiten
  • Beurteilung, welche Themen intern gelöst und welche extern vergeben werden
  • Mitarbeit an internen Richtlinien und an der Digitalisierung von Abläufen
  • Aufbereitung von Sachverhalten für Geschäftsführung und kaufmännische Leitung

Worauf wir bei der Auswahl achten

  • Betriebswirtschaftliches Studium mit steuerlichem Schwerpunkt oder Weiterbildung zum Steuerfachwirt
  • Mehrjährige Praxis in einer Kanzlei, einer Beratung oder einer Steuerabteilung
  • Sicherer Umgang mit einem ERP-System und mit Tabellenkalkulation
  • Erfahrung in der Zusammenarbeit mit externen Beratern und Prüfern
  • Fähigkeit, Sachverhalte für Nicht-Fachleute verständlich zu erklären
  • Selbstständige Arbeitsweise ohne fachliches Sparring im eigenen Haus
  • Bei internationalen Strukturen: Englisch in Wort und Schrift

Gehaltsspannen im Raum Köln, Bonn und Düsseldorf

Brutto-Jahresgehälter aus HIREOS-Mandaten im Rheinland, Stand August 2026. Die tatsächliche Einordnung hängt von Unternehmensgröße, Branche und Verantwortungsumfang ab.

StufeBrutto pro JahrEinordnung
Steuerfachwirt52.000 – 68.000 €Zubringerstufe, meist mit Kanzleihintergrund
Steuerreferent58.000 – 78.000 €erste eigene Steuerstelle im Unternehmen, ohne Führungsverantwortung
Tax Manager72.000 – 98.000 €Steuerung von Prozessen, oft mit kleiner Mannschaft oder mehreren Gesellschaften
Leiter Steuern95.000 – 130.000 €volle Bereichsverantwortung mit eigener Berichtslinie

Grundlage: eigene Mandats- und Marktdaten aus dem Raum Köln, Bonn und Düsseldorf. Keine Zusicherung für den Einzelfall.

Verwandte Bezeichnungen

Diese Position wird je nach Unternehmen unterschiedlich benannt. Wir suchen entlang der Aufgabe, nicht entlang des Titels.

Referent SteuernTax SpecialistInhouse SteuerreferentMitarbeiter SteuerabteilungSpezialist SteuernTax Consultant Inhouse

FAQ

Häufige Fragen zur Besetzung: Steuerreferent

Was verdient ein Steuerreferent in Köln?

Ein Steuerreferent verdient im Raum Köln zwischen 58.000 und 78.000 Euro brutto pro Jahr. Ein Tax Manager mit Steuerungsverantwortung liegt bei 72.000 bis 98.000 Euro, ein Leiter Steuern bei 95.000 bis 130.000 Euro. Nach unten grenzt der Steuerfachwirt mit 52.000 bis 68.000 Euro ab. Die Werte stammen aus HIREOS-Mandatsdaten Raum Köln, Stand August 2026.

Was ist der Unterschied zwischen Steuerreferent und Tax Manager?

Der Steuerreferent verantwortet das laufende Geschäft in seinem Bereich und ist Ansprechpartner nach innen und außen. Der Tax Manager steuert zusätzlich Prozesse, führt häufig eine kleine Mannschaft oder mehrere Gesellschaften und liegt mit 72.000 bis 98.000 Euro entsprechend höher. Viele Häuser schreiben Tax Manager aus und meinen die Aufgaben eines Steuerreferenten.

Wann lohnt sich eine eigene Steuerstelle statt der Kanzlei?

Der Punkt ist erreicht, wenn sich Rückfragen häufen, die Buchhaltung Themen sammelt, die niemand entscheidet, und der Leiter Finanzen einen wachsenden Teil seiner Woche mit externer Abstimmung verbringt. Die externe Beratung bleibt danach bestehen, ihre Rolle verschiebt sich von der laufenden Bearbeitung zur Beurteilung der Sonderfälle.

Passen Kandidaten aus der Kanzlei auf eine Steuerreferenten-Stelle?

Ja, sie stellen einen großen Teil der Kandidaten. Sie sind es gewohnt, mehrere Themen parallel zu halten und selbst zu priorisieren, und sie kennen die Arbeitsweise Ihrer externen Beratung von der anderen Seite. Einzuplanen ist die Umstellung von vielen Mandanten auf ein Haus und die Einarbeitung in Ihr ERP-System.

Wie viele Kandidaten stellt HIREOS für eine Steuerreferenten-Position vor?

In der Regel drei bis fünf vorgeprüfte Profile, bewusst keine lange Liste. Jedes Profil kommt mit einer Einschätzung, wo der Kandidat fachlich steht, wie selbstständig er ohne internes Sparring arbeitet und wo Sie einarbeiten müssen. Der Markt für diese Rolle im Rheinland ist eng, deshalb sprechen wir gezielt an statt breit auszuschreiben.

Weitere Positionen, die wir besetzen

Alle Fachbereiche im Überblick →

Sie suchen einen Steuerreferent?

30 Minuten, unverbindlich und vertraulich. Sie schildern Ihre Situation, wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.

0221 6699 7871 recruiting@hireos.de
Max-Ernst-Str. 13, 50354 Hürth (bei Köln)

Zuletzt aktualisiert: 1. September 2026. Inhaltlich verantwortlich: Muhammed Ali Erkan, Recruiting-Experte für Finanz- und Rechnungswesen, HIREOS GmbH.